Ein Welt ohne Kunststoffe

In den vergangenen zwei Wochen hatten unsere Dritt- und Viertklässler die Gelegenheit, tiefer in die Welt der Kunststoffe einzutauchen.  
Mit großer Freude und Neugier nahmen sie an dem Projekt „Eine Welt ohne Kunststoffe“ teil. Dabei lernten sie viel über Kunststoffe in unserem Alltag und die Auswirkungen von Plastik auf die Umwelt, aber auch darüber, wie Kunststoff recycelt werden kann und wie wichtig nachhaltiges Handeln ist. 
In einer speziell gestalteten Lernumgebung konnten die Schüler in Partnerarbeit aus verschiedenen Themenbereichen Aufgaben auswählen, die unterschiedliche Facetten des Themas Kunststoff beleuchteten. So erfuhren sie beispielsweise, wie Kunststoff hergestellt wird, wo sich überall Plastik versteckt, wie viel wir davon täglich verbrauchen, welche Alternativen es für Verpackungsmaterialien und Alltagsgegenstände gibt oder wie das Thema Plastik in der Zukunft aussehen kann.
So fanden sie zum Beispiel auch heraus, was es mit den Plastikstrudeln in den Meeren auf sich hat und an welchen Stellen des Meeres sich diese befinden.

Kinder arbeiten an der Weltkarte

Besonders eindrucksvoll war der praktische Teil des Projekts. Um das Thema Recycling noch anschaulicher zu machen, hatten wir in diesen beiden Wochen eine echte Spritzgussmaschine an unserer Schule, die von der BMW Group finanziert wird. Mit dieser Maschine konnten die Schüler alte, geschredderte Kunststoffabfälle einschmelzen und im Spritzgussverfahren neue Produkte formen. Mit strahlenden Gesichtern und großer Begeisterung stellten die Schüler Kämme oder Lineale her und waren sichtlich stolz, wenn sie ihren selbst produzierten Gegenstand aus der Form entnehmen und ihren Mitschülern und Lehrern präsentieren konnten.

Kinder arbeiten an einer interaktiven Übung am iPad
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